Limmattalspital: CVP Bezirk Dietikon sieht Ziele des Komitees Pro Limmi II als erreicht
An der vergangenen Delegiertenversammlung des Spitals Limmattal hat sich klar bestätigt, dass das Limmattalspital wieder auf einem guten Weg ist. Der neue Verwaltungsrat funktioniert zusammen mit der Spitallleitung bestens. Die CVP sieht damit die Ziele des Komitees pro Limmi II als erreicht, sieht deshalb im jetzigen Zeitpunkt keine Notwendigkeit mehr für dessen Fortsetzung und tritt aus dem Komitee aus.
Vor einem Jahr durchlief das Limmattalspital eine sehr schwierige Phase. Die Strategie des vorherigen Verwaltungsrates mit der geplanten und teilweise bereits ausgelösten Teilprivatisierung im Rahmen einer Public Private Partnership wurde in breiten Kreisen nicht akzeptiert. Es war deshalb ein Glücksfall und das Verdienst der Initianten, dass ein Komitee pro Limmi II auf breitester politischer Ebene gegründet werden konnte, um mitzuhelfen, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten. Die Ziele dieses Komitees sind heute im Wesentlichen erreicht. Der Verwaltungsrat ist neu gewählt, die Spitalleitung ist wieder mit spitalinternen Leuten besetzt, die Ideen der Public Private Partnership sind im Spital Vergangenheit. Der einzige verbleibende Punkt ist die Erneuerung der Leitung der Baukommission.
Natürlich steht das Spital Limmattal noch vor grossen Herausforderungen mit der Umsetzung der neuen Spitalgesetzgebung, der Einführung der neuen Verrechnungsmethodik der DRG und dem Spitalneubau. Aber die CVP hat grosses Vertrauen in den Verwaltungsrat und die Delegiertenversammlung und ist überzeugt, dass diese demokratisch gewählten Gremien die zukünftige Entwicklung in eine für das Limmattal positive Richtung leiten werden. Damit ist die Tätigkeit des Komitees pro Limmi II nicht mehr notwendig und der Vorstand der CVP des Bezirks Dietikon hat sich entschieden, aus dem Komitee unter Verdankung der Dienste seiner Mitglieder auszutreten.
Staatsanwältin gewählt
Der Bezirksrat Dietikon hat am 26. Januar 2011 beschlossen, dass die von der CVP vorgeschlagene Frau Andrea Senn,li.iur., 1976, Zürich, für den Rest der Amtsdauer 2009-2013 in stiller Wahl als gewählt erklärt wird.
Wir gratulieren Andrea Senn herzlich zu ihrer Wahl.
CVP Bezirk Dietikon
Präsident
Urs Ramer
Limmattalbahn: CVP informiert sich aus erster Hand
Die Limmattalbahn ist zur Zeit eines der meistdiskutierten Themen in den Gemeinden entlang der Limmat. Dabei gehen die Emotionen manchmal hoch, fehlen doch oft die konkreten Informationen.
Für die CVP des Bezirks Dietikon war das Grund genug, sich selber ein Bild über das Projekt und den Stand der Arbeiten zu machen: Rund zwanzig CVP-Mandatsträger aus dem Bezirk trafen sich anfangs dieser Woche im Stadthaus Dietikon, wo sie vom Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn AG, Herrn Daniel Issler, kompetent und detailliert über das Projekt informiert wurden. Dabei kamen Themen wie Planung und Finanzierung des Projekts, Linienführung, Nutzen und Nachteile der Bahn und Knackpunkte zur Sprache.
Das Projekt Limmattalbahn hat grosse Ähnlichkeiten zu zwei andern Stadtbahnen, die vor kurzem in Betrieb genommen wurden: Die Glatttalbahn und das Tram Bern West. Da sich die CVP-Vertreter nebst dem Stand des Projektes besonders für den Meinungs-bildungsprozess interessierten, war an diesem Abend auch Herr Beat Isler, Gesamtprojektleiter beim Tram Bern West, anwesend. Nebst der Präsentation dieses Berner Projektes zeigte Herr Isler auf, wie diese Tramlinie trotz einer ersten Ablehnung durch das Volk schliesslich doch noch realisiert werden konnte und heute auf grosse Akzeptanz stösst.
Entscheidend für den Gesinnungswandel in der Berner Bevölkerung war der Mut der Projektverantwortlichen, nach der verlorenen Abstimmung zwei Schritte zurück zu machen und insbesondere die Linienführung zu überarbeiten, die Kosten zu senken und vor allem den intensiven Austausch mit der Bevölkerung und Interessensgruppen zu suchen.
In der anschliessenden Frage- und Diskussionsrunde wurde deutlich, dass die Limmattalbahn von den meisten Anwesenden befürwortet und unterstützt wird. Einerseits ist schlicht keine andere Lösung in Sicht, den zu erwartenden Zusatzverkehr im Limmattal bewältigen zu können , und andererseits liegen die Vorteile einer solchen Stadtbahn auf der Hand: Grössere und schnellere Transportkapazität, Innovationsschub, Umweltverträglichkeit. Trotzdem war auch prononcierte Kritik zu vernehmen, die sich vor allem auf die detaillierte Linienführung, die zu erwartenden Unterhaltskosten sowie auf die Information der Parlamente in Dietikon und Schlieren bezog.
Diese Kritik aus dem Kreise der CVP-Vertreter zeigt, dass der Einbezug der Bevölkerung und das Gespräch mit ihr der wohl wichtigste Punkt überhaupt ist, wenn dieses Zukunfts-Projekt mitgetragen werden soll. Nur wenn die Sorgen und Ängste ernst genommen und in überzeugende Lösungen verarbeitet werden, kann eine solch breite Akzeptanz und Begeisterung wie bei der Glattalbahn erreicht werden. Da nach Meinung aller anwesenden CVP-Vertreter gerade die Information deutlich zu wünschen übrig lässt, sind bereits verschiedene Vorstösse auf Gemeindeebene in Ausarbeitung, um diesem Missstand abzuhelfen.
Stefano Kunz
Präsident CVP Schlieren
Braucht es überhaupt einen Gateway?
Die Bezirksparteien CVP und FDP laden zusammen mit dem Komitee "Gateway: So nicht!". zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Dienstag, den 25. Januar, im Zentrumssaal in Oberengstringen, Zürcherstrasse 125, 8102 Oberengstringen ein. Verfolgen sie die Diskussion zwischen Herrn N.Perrin, dem Leiter von SBB Cargo, und lokalen Politikern.
CVP Bezirk Dietikon nominiert Kandidaten für Staatsanwältin und für Nationalratswahlen
An der kürzlich durchgeführten Delegiertenversammlung der CVP des Bezirks Dietikon in Uitikon standen die Kandidaten für verschiedene Wahlen im Mittelpunkt. Dem Bezirk Dietikon wurde eine zusätzliche Stelle für einen Staatsanwalt/-anwältin zugesprochen, welche durch die Bevölkerung gewählt wird. Im Rahmen des freiwilligen Proporzes der interparteilichen Konferenz des Bezirks (IPK) kann die CVP einen Kandidaten/in zuhanden der IPK vorschlagen. Für eine solche Kandidatur gelten strenge Qualitätskriterien. so muss beispielsweise der/die Kandidat/in ein offizielles Fähigkeitszeugnis vorweisen können. Mit Andrea Senn konnte die Delegiertenversammlung eine sehr qualifizierte und überzeugende Kandidatin für dieses Amt nominieren. Sie ist zurzeit als juristische Sekretärin bei der Staatanwaltschaft IV des Kantons Zürich (zuständig für Gewaltdelikte), tätig und kann beste Zeugnisse vorweisen.
Zuhanden der kantonalen CVP wurden die Spitzenkandidaten des Bezirks Dietikon für die Nationalratswahlen des kommenden Herbst bestimmt. Bereits vor einem Jahr hat der Vorstand des BezirksKantonsrat Josef Wiederkehr als Spitzenkandidat empfohlen. Die Delegiertenversammlung fordert jetzt, dass Josef Wiederkehr auf den 4. Platz direkt hinter den bisherigen Nationalrät/Innen platziert wird. Stefano Kunz, Gemeinderat in Schlieren und Sekretär der CVP Kantonsratsfraktion wurde ebenfalls für einen vorderen Listenplatz empfohlen.
Auf der Delegiertenversammlung wurde aber nicht nur gewählt, sondern auch Sachthemen besprochen. Das Haupttheme war die Limmattalbahn. Hier, so sind sich alle einig, besteht wichtiger Diskussionsbedarf. Die öffentliche Veranstaltung, die kürzlich in Dietikon stattfand liess viele Fragen offen. Die CVP des Bezirks wird sich an einer Behördenkonferenz noch mal eingehend über das zukunftsweisende Projekt informieren lassen, damit danach in der Diskussion eine gemeinsame Position der CVP des Bezirkes festgehalten und ein gemeinsames weiteres Vorgehen erarbeitet werden kann.
CVP Bezirk Dietikon nominiert Kandidaten für die Kantonsratswahlen
Das Hauptthema der letzten Delegiertenversammlung der CVP Bezirk Dietikon waren die kommenden Kantonsratswahlen. Der Vorsitzende der CVP Bezirk Dietikon Urs Ramer erläuterte zusammen mit René Beck, Chef der Wahlkommission, den Delegierten die Wahlkampfstrategie Nach der Erläuterung des Wahlkonzeptes, stellten sich die einzelnen Kandidaten kurz vor. Die CVP freut sich über eine regional breit abgestützte Liste von kompetenten Kandidaten.
Josef Wiederkehr, amtierender Kantonsrat, geht auf dem 1. Listenplatz ins Rennen. Seine Schwerpunktthemen sind Verkehr und Raumplanung, Wirtschaft und Hauseigentum. An zweiter und dritter Stelle stehen Martin Missfelder und Cécile Mounoud. Martin Missfelder ist Schulpfleger in Birmensdorf und ist besonders an Bildungsthemen interessiert. Mit 23 Jahren ist Gemeinderätin Cécile Mounoud die jüngste Kandidatin. Sie möchte sich insbesondere für unsere Jugend stark machen. Auf dem vierten Platz folgt Stefan Kunz. Er ist Gemeinderat in Schlieren. Als ehemaliger Schulpfleger liegt ihm wie Martin Missfelder die kontinuierliche Verbesserung des schulischen Angebots besonders am Herzen. Des Weiteren kandidieren: Irmgard Struchen, Thomas Bernegger, Rolf Wegmüller, Pius Meier, Monika Zimmermann, Gabi Sommer und René Beck.
Im Anschluss an die Vorstellung wurde die Kandidatenlist einstimmig und mit viel Applaus bestätigt. . Alle Anwesenden nahmen mit Freude zur Kenntnis, dass die Wahlen mit noch mehr Professionalität angegangen werden. Ein wichtiges Hilfsmittel auf dem Weg zum Erfolg ist die neue Wahlhomepage www.cvp2011.ch , die nächstens frei geschaltet wird. Hier präsentieren sich nicht nur die Kantonalpartei, sondern auch alle Bezirke des Kantons mit ihren Kandidaten.
Die Delegiertenversammlung endete mit einem Apéro und einer musikalischen Darbietung.
Jetzt erst recht – vorwärts mit dem „Limmi“
Leider kam es wie es kommen musste. Das Personal und die Bevölkerung waren nicht im Boot, die Risiken zu hoch und die Rolle der Firma H-Services und deren Exponenten Leo Boos zu zentral um eine ausgewogene Führung einer Gesellschaft zu gewährleisten. Statt dem avisierten Zeitgewinn geht jetzt leider wertvolle Zeit verloren.
Jetzt ist wichtig, dass alle positiven Kräfte zusammenwirken, um das Limmatspital vorwärts zu bringen. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Mit dem Start zu den Bewerbungen zur Spitalliste muss die Rolle des Spitals im Kanton definiert werden, ein Neubau ist dringlich und rund herum ändern sich die Voraussetzungen bezüglich Gesetz und Finanzierung laufend .
Als ersten Schritt braucht es am nächsten Wochenende die Zustimmung der Gemeinden Schlieren und Dietikon zu den an die neue Kantonsverfassung angepassten Statuten. Diese Statuten haben mit der bisher vorgesehenen Teilprivatisierung nichts zu tun und bilden die Basis für die nächsten wichtigen Schritte. Basierend auf den neuen Statuten kann der Verwaltungsrat neu gewählt werden.
Im Kanton wurde eben der Prozess zur Definition der Spitalliste nach neuer Finanzierungsmethode gestartet. Die Kräfte des Spitals müssen dahingehend gebündelt werden, vom Kanton einen umfassenden Leistungsauftrag zu erhalten. Dieser wiederum bildet die Basis, um das Neubauprojekt zu überprüfen und zu optimieren. Bis dann dürfte auch mehr Klarheit bestehen über die Ausgestaltung der neuen Spitalfinanzierung im Kanton Zürich.
All diese anspruchsvollen Aufgaben bilden eine äusserst interessante und attraktive Herausforderung an einen neuen, dynamischen Spitaldirektor, der hoffentlich möglichst bald gefunden werden kann.
Der CVP des Bezirks Dietikon ist es ein grosses Anliegen, dass das Limmatspital eine tragende Rolle in der sich verändernden Spitallandschaft des Kantons Zürich findet.
Verkehrsprobleme plagen das Limmattal
Das Limmattal ist ein Wohn- und Arbeitsgebiet mit grossem Wachstum. Die Verkehrsinfrastruktur kann dieses Wachstum unterstützen oder eben behindern. Die Auswirkungen des Verkehrs in Form von Abgasen, Staubpartikeln und Lärm können einen grossen Einfluss auf die Lebensqualität in unserem Lebensraum haben. Mit der Eröffnung der N4 ohne Erweiterung des Gubristtunnels kam eine zusätzliche Verkehrslawine auf unsere Dörfer und Städte zu. Mit dem geplanten Bau des Gateway kommen weitere Belastungen auf das Limmattal zu. Die zentrale Frage ist, wie muss die Verkehrsinfrastruktur ausgebildet werden, dass das Wirtschaftswachstum unterstützt werden kann, ohne dass wir eine reduzierte Lebensqualität in Kauf nehmen müssen.
Die Lösung dieser Probleme findet auf den verschiedensten Ebenen statt: Gemeinden, Bezirk, Kanton und Bund. An einer Veranstaltung anlässlich unserer Delegiertenversammlung wollen wir kompetente Vertreter aus den verschiedenen politischen Ebenen zusammenbringen, um unsere Bedürfnisse zu platzieren. Mit Nationalrat Urs Hany, einem Mitglied der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen, mit Kantonsrat Josef Wiederkehr, dem Vizepräsidenten der kantonsrätlichen Kommission für Planung und Bau des Kantonsrates und mit unsern Behördevertretern sind alle Ebenen kompetent vertreten.
Mittwoch, den 26. Mai 2010 in der Gemeindescheune Oetwil a.d.L.
1830 Uhr Delegiertenversammlung
1900 Uhr Verkehrsprobleme plagen das Limmattal
2000 Apéro für weitere Diskussionen